Pfefferspray Pistole Jet Protector JPX4 und JPX4 Compact 2 – Funktionen, Handhabung und rechtliche Einordnung

  • Art: Pfefferspray Pistole

  • Varianten: mit/ohne Laser

  • Verfügbar für:
  • Reizstoff: 10% Oleoresin Capsicum

  • Effektiver Schärfegrad: 400.000 Scoville

  • Füllmenge: 10g pro Ladung

  • Maximale Reichweite: 7m

  • Gewicht: ca. 630g inkl. vollen Kartuschen

  • Abmessungen: ca. 19,3 x 12,4 x 4,0cm

  • Farbstoff zur Täteridentifizierung: rot

Piexon JPX4 Jet Protector

Der JPX4 Jet Protector, auch als JPX4 Jet Defender bekannt, ist eine 4-Schüssige Pfefferspray Pistole aus der der Reihe der besonders effektiven und beliebten Pfefferpistolen Schweizer Herstellers Piexon. Wie auch beim erfolgreichen „Vorgängermodell“ JPX Jet Protector wird auch beim JPX4 auf die bewährte und äußerst effektive, von Piexon selbst entwickelte und patentierte, Treibkartuschen-Technologie zurückgegriffen. Diese ermöglicht es, dass der Reizstoff mit einer massiven Geschwindigkeit von bis zu 650 km/h abgegeben wird. Dadurch werden nicht nur hohe Reichweiten, eine maximale Resistenz gegen Wind- und Wettereinflüsse und eine hohe Zielgenauigkeit, sondern auch eine beeindruckende Durchschlagskraft erreicht. Eines muss hier jedoch gleich vorweggenommen werden. Der Piexon JPX4 kann derzeit leider nur in Österreich, Frankreich und der Schweiz legal erworben werden.

Produktempfehlung

JPX4 Jet Protector ohne oder mit Laser und Reizstoffkartuschen

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In Österreich ist darüber hinaus auch die Variante JPX4 LE mit Laser erhältlich. In Deutschland ist sind aktuell sämtliche Varianten verboten, da er vom BKA als ein den Schusswaffen gleichgestelltes Abschussgerät für Kartuschenmunition klassifiziert wurde. Eine adäquate Alternative ist der ebenfalls 4-Schüssige JPX6 Jet Protector, welcher auf Grund seiner Bauweise auch in Deutschland erlaubt ist. Mehr Informationen zur rechtlichen Einordnung, sowie ausführliche Erläuterungen zu Funktionsweise, Reizstoff und natürlich entsprechende Bezugsquellen findet ihr im folgenden Testbericht.

Mögliche Varianten: JPX4 Jet Protector und JPX4 Compact – 2

Grundsätzlich stehen 2 Varianten des Piexon JPX4 zur Verfügung. Die sogenannte “Zivilversion” JPX4 Compact, sowie ein ursprünglich für den Profimarkt entwickeltes Modell mit der Bezeichnung JPX4 Compact – 2 (Produktbezeichnung bis 2020: JPX4 LE). Die in unserem Review noch genau erläuterte Funktionsweise sowie die eingesetzten Reizstoff-Kartuschen beider Varianten sind grundsätzlich identisch. Im Gegensatz zum Basismodell ist der Compact-2 jedoch zusätzlich mit einem integrierten Klasse 2 Laser mit 620-690nm und 2,5mW sowie einer Picatinny Schiene zur Montage von Lichtmodulen und anderem Zubehör.

JPX4 Handhabung und Anwendung

Beim JPX4 Jet Protector handelt es sich wie bereits erwähnt eine klassische Pfefferspray Pistole. Dadurch ergeben sich auch entsprechende Unterschiede bei der Handhabung und Verwendung im Vergleich zu klassischem Pfefferspray. Der mit Sicherheit grundlegendste Unterschied in Bezug auf die Handhabung resultiert aus der pistolenähnlichen Bauform des JPX4.

Intuitive Zielerfassung dank Pistolenform und Visierung

Die Bauform und die ergonomische Gestaltung des Pistolengriffes legen den Grundstein für besonders einfache, schnelle und intuitive Zielerfassung. Zusammen mit der Kimme und Korn Visierung garantiert dies auch für ungeübte Schützen eine sehr hohe Treffer-Wahrscheinlichkeit. Diese wird durch die insgesamt 4 zur Verfügung stehenden Reizstoffladungen zudem erhöht. Eine noch einfachere und schnellere Zielerfassung ermöglicht natürlich der JPX4 mit Laser (Compact – 2). Während der klassische JPX Jet Protector mit Laser oder der JPX6 mit Laser auch in Deutschland von Privatpersonen erworben und geführt werden darf, gilt dies nicht für den JPX4 mit Laser. Auch das Modell ohne Laser ist derzeit in Deutschland verboten. In Österreich darf hingegen auch die Laser-Variante legal erworben und geführt werden. Wer nun mit dem Gedanken spielt einen externen Laser am JPX4 anzubringen muss leider enttäuscht werden. Während der JPX Jet Protector noch in beiden Varianten mit einer Picatinny Schiene am Griffstück ausgestattet ist, findet sich diese beim JPX4 nur in der Compact – 2 Version. Ein einfaches Anbringen einer taktischen Leuchte ist bei der Zivilversion demnach nicht möglich.

Ein weiterer Unterschied zwischen JPX4 Compact und Compact-2 betrifft noch den Pistolengriff. Die “Behörden-Variante” ist mit einem etwas längeren 3-Finger Pistolengriff ausgestattet. Die Abmessungen des JPX4 Compact liegen bei etwa 19,2cm (Länge), 12,4cm (Höhe) und 4cm in der Breite. Das Gewicht der Pistole selbst beträgt ziemlich genau 400g und im vollständig geladenen Zustand, also mit 4 Reizstoffkartuschen, etwas über 570g. Der 4-schüssige Jet Protector ist damit gute 200g schwerer als das 2-schüssige Modell und fällt etwas größer aus. Folgende Abbildungen zeigen einen Größenvergleich zu einer klassischen 90ml Pfefferspray Dose sowie zum Jet Protector JPX.

In nur wenigen Schritten einsatzbereit

Um den JPX4 einsatzfertig zu machen muss lediglich der seitlich an beiden Seiten des Magazins bzw. Kartuschenhalters befindliche Riegelschieber in Richtung Laufmündung geschoben werden. Dadurch lässt sich dieser einfach nach vorne aufklappen. Nun können die Reizstoffkartuschen, welche auch die notwendigen Treibladungen enthalten, entweder einzeln oder alternativ gleich vier Kanister in einem Handgriff mit einem „Speed Loader Clip“ in den Kanisterhalter eingesetzt werden. Anschließend muss das Kartuschenmagazin wieder in die Ausgangsposition (geschlossen) zurückgeklappt werden, wodurch dieser automatisch einrastet. Ein falsches Einlegen der Reizstoffkartuschen ist natürlich nicht möglich. Nach dem Einrasten des Kanisterhalters ist der JPX4 uneingeschränkt einsatzbereit.

Abfeuern der Reizstoffladungen

Um die Reizstoffladungen des JPX4 CP abzuschießen muss lediglich das Ziel mittels der offenen Visierung anvisiert werden und der Abzug durchgezogen werden. Der JPX4 ist mit einem sogenannten Double Action Abzug ausgestattet, es können demnach alle verfügbaren Reizstoffladungen unmittelbar hintereinander abgegeben werden – ein vorheriges Spannen oder andere Ladebewegung ist nicht erforderlich. Nachdem ein Kanister durch Betätigen des Abzuges abgefeuert wurde, muss der Abzug lediglich kurz in die Ausgangsposition zurückgleiten und schon kann der nächste Kanister abgeschossen werden. Damit ist es prinzipiell möglich, bei Bedarf alle vier Reizstoffladungen in etwa 5 Sekunden abzufeuern. Um die verbrauchten Kanister auszutauschen muss wiederum der Kartuschenhalter aufgeklappt werden. Durch schieben des Riegelschiebers in Richtung des Pistolengriffs werden die Kanister aus den Läufen geschoben und können dadurch sehr leicht entnommen werden.

Die maximale Reichweite des abgegebenen Reizstoffes beträgt laut Hersteller etwa 7m. Es wird außerdem darauf hingewiesen, dass ein Mindestabstand von 1,5m eingehalten werden muss, um ernsthafte und unter Umständen bleibende Schäden zu verhindern. Die „Streuung“ des flüssigen Reizstoffes nimmt naturgemäß mit zunehmender Distanz zu – so liegt der Streukreis-Durchmesser bei einem Treffer auf im Abstand von 4-5m bei etwa 30cm und bei der Maximaldistanz von 7m bei ungefähr 60cm.

Reizstoff und Funktionsweise

Wie auch beim JPX Jet Protector oder dem Guardian Angel kommt auch beim JPX4 der äußerst potente Reizstoff Piexol zum Einsatz. Der Wirkstoff hinter dieser firmeneigenen Reizstoffbezeichnung ist, wie bei allen anderen Pfeffersprays auch, Oleoresin Capsicum (OC), ein Extrakt, welches aus dem Fruchtfleisch von besonders scharfen Chilischoten gewonnen wird. Der gesamte Reizstoff enthält 10% Oleoresin Capsicum mit einem Schärfegrad von 4 Millionen Scoville. Basierend auf diesen Angaben kann demnach von einem effektiven Schärfegrad von massiven 400.000 Scoville ausgegangen werden. Damit ist dieser Reizstoff nicht nur über 250mal schärfer als Tabasco, sondern gehört zu den schärfsten, in Pfeffersprays zum Einsatz kommenden OC-Lösungen überhaupt. In jeder Reizstoffkartusche sind insgesamt 9ml Reizstoff enthalten.

0%
Oleoresin Capsicum
0 Millionen
Scoville (SHU)

Das hochwirksame Piexol setzt in Zusammenhang mit der massiven Beschleunigung des Reizstoffes garantiert jeden Angreifer – unabhängig ob Tier oder Mensch – unmittelbar außer Gefecht und löst augenblicklich Symptome wie Reizungen der Haut, Schleimhäute und Augen sowie wie vorübergehende Hustenreize und Blindheit aus. Diese Symptome halten in der Regel bis zu 60 Minuten an, wodurch jedenfalls ausreichend Zeit bleibt um sich in Sicherheit zu begeben oder gegebenenfalls Hilfe zu holen. Zusätzlich ist der Reizstoff des JPX4 mit einem nur äußerst schwer abwaschbaren roten Markierungsfarbstoff angereichert, wodurch eine spätere Täteridentifikation erleichtert ist. Die Haltbarkeit der Reizstofflösung liegt bei etwa 5 Jahren, das entsprechende Haltbarkeitsdatum ist wie folgend zu sehen auf jeder einzelnen Kartusche angegeben. Übrigens, neben den normalen Reizstoffkartuschen sind auch sogenannte Trainingskartuschen mit grüner Lebensmittelfarbe und ohne Reizstoff erhältlich, sodass bei Bedarf auch ein gefahrenloses Training möglich ist.

Treibkartuschen Technologie des JPX4

Wie bereits eingangs kurz erwähnt wird auch beim JPX4 Jet Defender auf die erprobte und auch im JPX Jet Protector genutzte hauseigene Treibkartuschen-Technologie zurückgegriffen, welche die massive Beschleunigung der Reizstofflösung auf bis zu 650km/h ermöglicht. Im Unterschied zu klassischem Pfefferspray stehen die Reizstoffkartuschen nicht unter permanentem Druck, sondern dieser wird erst unmittelbar bei Betätigen des Abzuges aufgebaut. Hierdurch ergeben sich bereits erste Vorteile, und zwar:

  • ein bei klassischen Druckbehältern möglicher Druckverlust ist ausgeschlossen
  • ein regelmäßiges Schütteln der Reizstofflösung ist nicht notwendig

Um den notwendigen Druck zur Abgabe der Reizstoffladungen durch die 4 Düsen des JPX4 zu herzustellen, sind die Reizstoffkanister mit pyrotechnischen Ladungen im Kaliber 14mm ausgestattet. Bei jedem Durchziehen des Abzuges wird jeweils einer der insgesamt 4 Zündstifte (Schlagbolzen) gespannt und schlägt auf das Zündhütchen der Reizstoffkartusche wodurch die pyrotechnische Ladung gezündet, und ein Kolben in der Kartusche den Reizstoff unter massivem Druck durch die Düsen presst. Gleichzeitig wechselt der Schlaghammer gegen den Uhrzeigersinn zum nächsten Zündstift, wodurch ohne weiteres Zutun alle Reizstoffladungen unmittelbar nacheinander abgegeben werden können.

Die Funktionsweise gleicht damit grundsätzlich jener von echter Munition, wie Sie bei Schusswaffen zum Einsatz kommt. Wer hier nun einen besonders lauten Knall wie bei einer echten Waffe oder einer Schreckschusspistole erwartet irrt jedoch – der Knall fällt hier äußerst leise aus und erregt wohl kaum Aufmerksamkeit. Eine Verwechslungsgefahr mit einer scharfen Waffe ist hier jedenfalls nicht zu befürchten. Die Vorteile dieser Art der Reizstoffabgabe sind nicht von der Hand zu weisen, und liegen neben den bereits erwähnten Punkten „Druckverlust und hinfälligem Schütteln“ speziell in folgenden Aspekten:

  • äußerst hohe „Durchschlagskraft“ des Reizstoffes (gelangt auch hinter Brillengläser oder Masken)
  • sehr hohe Reichweite bei maximaler Treffergenauigkeit
  • abgegebener Reizstoff ist besonders resistent gegen äußere Einflüsse wie Wind und Regen
  • geringstes Risiko einer Selbstkontamination

Rechtliche Einordung des JPX4

Ist der JPX Jet Protector erlaubt oder nicht? Welche gesetzlichen Einschränkungen bestehen bezüglich der unterschiedlichen Varianten und optional erhältlichem Zubehör? Ab welchem Alter ist der Jet Protector erlaubt?

Diese und andere Fragen erreichen uns regelmäßig von Leuten die zwar Interesse am Jet Protector zur Selbstverteidigung haben, sich jedoch verständlicherweise nicht Strafbar machen wollen. Eines muss hierzu gleich vorweggenommen werden, die entsprechenden gesetzlichen Regelungen verschiedener Länder unterscheiden sich insbesondere in Bezug auf diese Pfefferpistole oft erheblich. Bevor wir darauf jedoch näher eingehen wollen, soll zunächst der Frage nachgegangen werden ob der JPX Jet Protector in Deutschland legal ist oder nicht.

JPX4 in Deutschland

Der JPX4 ist derzeit sowohl in der „Zivilversion“ JPX4 Compact als auch in der Behördenversion JPX4 Compact – 2 in Deutschland für Privatpersonen jedenfalls verboten. Gleiches gilt auch für die Kartuschenmunition selbst, unabhängig davon ob es sich dabei um Reizstoffkartuschen oder Trainingskartuschen handelt. Aus dem entsprechenden Feststellungsbescheid des BKA geht hervor, dass es sich beim JPX4 als ein, den Schusswaffen gleichgestelltes Abschussgerät für Kartuschenmunition handelt. Der Grund für diese Einstufung scheint darin zu liegen, dass die Kartuschen beim JPX4 im Gegensatz zum JPX Jet Protector nicht in einem Einbaurahmen fest verbaut sind und einzeln nachgeladen werden können. Daran ändert leider auch die auf der Pistole angebrachte Kennzeichnung als Tierabwehrgerät (siehe Abbildung) nichts.

Aus dem Feststellungsbescheid geht jedoch weiters hervor, dass das Abschussgerät in der Zivilversion (JPX4 CP) gemäß §10 Abs. 1 WaffG erworben werden darf. Inhaber einer Waffenbesitzkarte (WBK) dürfen den JPX4 CP demnach erwerben. Die LE-Version mit Laser ist hingegen ausschließlich Behörden, Bundeswehr, Polizei usw. vorbehalten. Jedoch scheint es auch für Inhaber einer WBK eine weitere Hürde zu geben, da es sich bei Kartuschenmunition prinzipiell um verbotene Munition handelt, wenn diese kein PTB-Prüfzeichen (Physikalisch Technische Bundesanstalt) aufweist. Da die uns vorliegende JPX4 Kartuschenmunition ist nicht mit dem PTB Prüfzeichen gekennzeichnet ist, scheint eine entsprechende Prüfung zumindest zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht stattgefunden zu haben (Stand 31.08.2016).

Mittlerweile wurde von Piexon eine echte Alternative zum JPX4 entwickelt, welche auch in Deutschland legal erhältlich ist: Der Piexon JPX6. Dieses Modell verfügt ebenfalls über 4 Reizstoffladungen, im Unterschied zum JPX6 sind diese jedoch in einem Einbaurahmen verbaut und können nicht einzeln nachgeladen werden. Der Piexon JPX6 ist in Deutschland auch mit integriertem Laser erhältlich.

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Österreich

Im Gegensatz zu Deutschland kann der JPX4 in Österreich prinzipiell völlig legal ab 18 Jahren erworben und auch geführt werden. Eine Waffenbesitzkarte oder Waffenpass ist hier nicht erforderlich. Die entsprechenden Regelungen gelten auch für da Modell mit Laser.

Schweiz

In der Schweiz unterliegt der JPX4 dem Waffengesetz gemäß Art. 4 Abs. 1 Bst. g, ist jedoch auch ohne ein waffenrechtliches Dokument für Privatpersonen erhältlich. Voraussetzung für den Erwerb ist ein Mindestalter von 18 Jahren sowie ein dokumentierter Kaufvertrag, für welchen außerdem eine Aufbewahrungspflicht von 10 Jahren gilt. Für das Führen ist jedoch eine Waffentragebewilligung gemäß Art. 27 WG notwendig, für deren Erwerb eine theoretische Prüfung abgelegt werden muss. Einem bereithalten in den eignen 4 Wänden steht dies jedoch natürlich nicht entgegen. Wie auch in Österreich ist in der Schweiz nur die Zivilvariante erhältlich. Zudem existieren weitere Einschränkungen für ausländische Staatsangehörige. Sofern diese keine Niederlassungsbewilligung besitzen, muss ein Waffenerwerbsschein vorliegen. Für Staatsangehörige aus Albanien, Algerien, Bosnien, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Serbien, Sri Lanka und der Türkei ist ein Erwerb generell ausgeschlossen.

Rechtliche Einordung in weiteren Ländern

Die gesetzliche Einordnung von Pfefferspray in verschiedenen Ländern fällt generell schon sehr unterschiedlich aus. Besondere Vorsicht ist speziell auch beim JPX4 geboten, da hier auf Grund der Art der Reizstoffabgabe noch strengere Gesetze zur Anwendung kommen. Neben Österreich (ab 18 Jahren) und der Schweiz (mit entsprechenden Einschränkungen) ist diese Pfefferspray Pistole noch in Italien (ab 16 Jahren) und Frankreich (ab 18 Jahren) legal. Erkundigt euch vor Reiseantritt jedenfalls über die entsprechende Gesetzeslage und beachtet unsere Informationen zur gesetzlichen Einordnung von Pfeffersprays.

Piexon JPX4 Test Fazit

Wie auch der 2-schüssige JPX Jet Protector ist der JPX4 eine äußerst effektive Pfefferspray Pistole. Auch hier sorgt die patentierte Treibkartuschen-Technologie für eine massive Beschleunigung auf bis zu 650km/h des äußerst potenten Reizstoffes mit einem Schärfegrad von 400.000 Scoville. Die pistolenähnliche Bauform sowie die offene Visierung ermöglichen eine sichere und intuitive Zielerfassung. Alternativ ist auch eine Laser-Variante verfügbar. Durch insgesamt 4 Reizstoffladungen, die unmittelbar hintereinander abgegeben werden können, erhöht sich die Trefferwahrscheinlichkeit im Vergleich zum 2-schüssigen JPX2 erheblich. Der JPX4 eignet sich nicht nur zur Selbstverteidigung in den eigenen vier Wänden oder zur Bereithaltung im Auto, sondern ist dank dem optional erhältlichen Holster auch beim Wandern, Camping oder sonstigen Aktivitäten ein geeigneter Begleiter.

Wo kann ich den JPX4 kaufen

Leider ist der JPX4 in seiner derzeitigen Ausgestaltung in Deutschland nicht verfügbar. Im Gegensatz dazu kann der JPX4 in Österreich ab 18. Jahren gekauft und auch geführt werden. Sowohl die Reizstoffkartuschen als auch das Abschussgerät selbst sind sowohl im gut sortierten Waffenhandel und auch bei Folgendem Händler online verfügbar. Zu beachten ist, dass der JPX4 ausschließlich nach Österreich und Frankreich versendet wird. Alternativ ist eine Selbstabholung in Bregenz (Österreich) möglich. Hierfür muss im Zuge des Bestellvorgangs die Option „Abholung“ ausgewählt werden.

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Bewertungsübersicht

Reizstoff
Reichweite
Verfügbarkeit
Kundenbewertungen
4.6

Produktspezifikationen & Downloads

Produktdetails

  • Wirkstoff: Piexol / Oleoresin Capsicum mit 4 Millionen SHU
  • Wirkstoffanteil: 10% Oleoresin Capsicum am gesamten Reizstoff
  • Effektiver Schärfegrad: 400.000 Scoville
  • Roter Farbstoff zur Täteridentifizierung beigemengt
  • Double Action Abzug ohne Sicherung
  • Einzeln auswechselbare Reizstoffkartuschen mit jeweils 9ml Reizstoff
  • 4 Reizstoffladungen unmittelbar hintereinander abfeuerbar
  • Haltbarkeit der Reizstoffkanister – ca. 5 Jahre
  • Reizstoffabgabe mit bis zu 650 km/h
  • Maximale Reichweite ca. 7 Meter
  • Offene Visierung mit Kimme und Korn
  • 2-Finger Pistolengriff
  • Beidseitiger Riegelschieber am Kanisterhalter
  • Für Rechts- und Linkshänder uneingeschränkt geeignet
  • Abmessungen ca. 19,2cm x 12,4cm x 4cm
  • Gewicht ca. 570 mit 4 gefüllten Reizstoffkartuschen
  • Temperaturbereich -20°C bis +80°
  • 2 Jahre Herstellergarantie
  • Optionales Zubehör erhältlich

Lieferumfang:

  • JPX4 CP Pfefferspray Pistole
  • 4 Reizstoffkartuschen
  • Bedienungsanleitung
Bedienungsanleitung
BKA Feststellungsbescheid