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Pfefferspray im Alltag

Pfefferspray im Alltag

Aufgrund des allgemein sinkenden Sicherheitsgefühls überlegen viele Menschen, wie sie sich möglichst effizient verteidigen können. Die Anzahl kleiner Waffenscheine und der Absatz von Pfeffersprays sind in den letzten zwei Jahren rasant angestiegen. Doch welche gefährlichen Situationen können im Alltag auftreten und welches Pfefferspray eignet sich besonders gut als täglicher Begleiter?

Mögliche Gefahren im Alltag

Im täglichen Leben können vielfältige gefährliche Situationen auftreten. Nicht immer muss es sich dabei um einen Angriff durch einen anderen Menschen handeln. So kann beispielseise auch von aggressiven Hunden im Alltag eine Gefahr für die eigene Gesundheit ausgehen. Bei der Anschaffung eines Pfeffersprays denken die meisten jedoch eher an Überfälle, sexuelle Übergriffe oder sonstige Gewalttaten. Tatsächlich stellen derartige Verbrechen eine reale Bedrohung dar. Glaubt man verschiedenen Medien, ist die Zahl solcher Straftaten ist in Deutschland in den letzten Jahren angestiegen. Gleichzeitig nimmt die Verunsicherung in der allgemeinen Bevölkerung, nicht zuletzt auch auf Grund der Vorkommnisse in der Silvesternacht 2015/2016, zu. Die Frage, wie eine effektive Verteidigung in solchen Situationen aussehen kann, beschäftigt eine große Zahl von Menschen.

An Bahnhöfen, bei Waldspaziergängen oder bei Nacht in der Stadt fühlen sich viele Menschen unsicher. Die Angst vor ominösen Gestalten ist an solchen Orten und in solchen Situationen spürbar. Tatsächlich kann eine solche latente Angst zumindest teilweise als begründet gesehen werden. Taschendiebstähle, Raubüberfälle, aufdringliche Personen, die Drohungen aussprechen und sogar sexuelle Übergriffe sind kein Problem mehr, das bevorzugt weit weg vom eigenen Wohn- bzw. Aufenthaltsort auftritt. In den Zeitungen und in anderen Medien wird fast täglich über Gewaltverbrechen in Deutschland berichtet.

Anforderungen an alltagstaugliches Pfefferspray

Angesichts der beschriebenen und scheinbar beständig zunehmenden Bedrohungen greifen immer mehr Menschen zum Pfefferspray. Dieses kann sehr einfach und ohne weitere Genehmigungen erworben werden und darf prinzipiell zum Zweck der Tierabwehr in der Öffentlichkeit geführt werden. In einer Notwehr Situation steht natürlich auch einem Einsatz gegen Menschen nichts entgegen, ausführliche Informationen dazu hier. Tatsächlich lässt sich bei Menschen, die ein Pfefferspray mit sich führen, ein gestiegenes Sicherheitsgefühl feststellen. In Angstsituationen bleiben diese Personen eher ruhig und handeln besonnener, da sie wissen, dass sie sich im Ernstfall angemessen verteidigen können.
Aus diesen Gründen eignet sich Pfefferspray hervorragend als Selbstverteidigungsmittel im Alltag. Doch wie sollte ein Pfefferspray beschaffen sein, um auch wirklich alltagstauglich zu sein? Worauf muss geachtet werden?

1. Größe und Transportierbarkeit

Im Alltag sollte ein Pfefferspray vor allem handlich und gut zu transportieren sein. Es muss in die Handtasche oder Jackentasche passen, um unauffällig mitgeführt werden zu können. Sehr viele der im Handel erhältlichen Abwehrsprays erfüllen diese Anforderung natürlich problemlos. Allerdings sollte das Pfefferspray nicht nur in einer Handtasche, sondern auch in Situationen in denen eine solche nicht vorhanden ist, mitgeführt werden können. Zum Beispiel beim Joggen oder in ähnlichen Situationen ist keine Handtasche vorhanden – dennoch muss das Pfefferspray mitgeführt werden können. Es sollte also bereits vor dem Kauf überlegt werden, welche Maße das Spray idealerweise haben sollte, um in jeder Situation problemlos mitgeführt werden zu können.

2. Einfache Handhabung

Da das Spray im Alltag ein ständiger Begleiter sein wird, sollten man jedenfalls wissen, wie es zu bedienen ist, da es ansonsten im Ernstfall mehr Nachteile als Vorteile bringt. Prinzipiell sind nahezu alle erhältlichen Modellesehr einfch zu Bedienen – die größten Unterschiede bestehen vermutlich in der Art der Sicherung. Einige speziellen Varianten, wie beispielsweise Pfefferspray Pistolen, unterscheiden sich natürlich auch in der Art der Reizstoff-Abgabe. Wesentlich ist, dass man sich vorab mit der Funktionsweise vertraut macht – einige Hersteller bieten hierfür sogar spezielle Trainingssprays ohne Reizstoff an.

3. Schnelle Einsatzbereitschaft

Im Notfall muss das Spray sofort einsetzbar sein. Es sollte daher jedenfalls so verstaut werden, dass es innerhalb weniger Sekunden griffbereit und einsatzbereit ist. In gewissen Situationen (z.B. wenn man das Gefühl hat verfolgt oder beobachtet zu werden) kann es auch sinnvoll sein, des Spray schon in der Hand bereit zu halten.

Geeignete Pfeffersprays im Alltag

Die Frage, welche Pfeffersprays im Alltag besonders geeignet sind, ist nicht ganz einfach zu beantworten. So stellen beispielsweise Frauen oftmals ganz andere Ansprüche an das Abwehrspray als Männer. Einige Nutzer bevorzugen auch „durchschlagskräftigere“ Modelle zu Lasten von Abmessungen und Gewicht. Dennoch wollen wir folgend versuchen einige Modelle besonders beliebte Modelle vorzustellen:

  • Piexon PSX1
  • Jet Protector JPX
  • Guardian Angel 2

Dank minimalster Abmessungen (9 x 2,8cm) eignet isch das PSX1 Pfefferspray aus dem Hause Piexon hervorragend zur Bereithaltung im Alltag. Es passt nicht nur mit Leichtigkeit in jede Handtasche oder Jackentasche, sondern kann auf Grund des bereits vorhandenen Gürtelclips auch einfach zum Joggen oder sonstigen Aktivitäten mitgenommen werden.
Der Reizstoff selbst wird hier als Sprühnebel abgegeben die Trefferwahrscheinlichkeit ist daher auch für ungeübte Personen sehr hoch, jedoch ergeben sich daduch unter Umständen Nachteile bei der Verwendung in geschlossenen Räumen.

Der JPX Jet Protector ist zwar nicht der kleinste oder leichteste Abwehrspray, kann aber durch eine besonders abschreckenden Wirkung auf Grund der Pistolenähnlichen Optik sowie dem äußerst starken Reizstoff (Effektive 400.000 Scoville) überzeugen. Dieser wird mittels pyrotechnischer Treibladungen massiv beschleunigt wodurch eine sehr hohe Durchschlagskraft und Stabilität des Reizstoffstrahls gegeben ist.

Beim Guardian Angel 2 handelt es sich um eine Pfefferspray Pistole, welche sich auf Grund ihrer geringen Abmessungen sowie einem minimalen Gewicht hervorragend für die tägliche Mitnahme eignet. Insbesondere auf Grund der flachen Bauweise passt dieses Abwehrspray sogar in enge Hosentaschen.

Alternative Selbstverteidgungswaffen für den Alltag

Prinzipiell sind die meisten Selbstverteidigungsmittel für den Alltag geeignet – eingeschränkt wird dies jedoch meist durch Altersbeschränkungen oder auch eventuellen gesetzlichen Beschränkungen oder Anforderungen.

Während Selbstverteidigungsmittel wie beispielsweise Kubotan oder Elektroschocker ab 18 Jahren erworben und geführt werden dürfen, bestehen für Teleskopschlagstock oder Schreckschusswaffen gewisse Einschränkungen. So darf ein Teleskopschlagstock mittlerweile überhaupt nicht mehr geführt werden (nur noch Bereithaltung in den eigenen vier Wänden) und für Schreckschusswaffen wird ein sogenannter Kleiner Waffenschein beantragt werden, umd diese in der Öffentlichkeit führen zu dürfen.

Wer lieber auf die Mitnahme von „Selbstverteidigungswaffen im weitesten Sinne“ verzichten möchte, könnte auch die Anschaffung eines sogenannten Personenalarms (häufig auch als Taschenalarm bezeichnet) in Betracht ziehen.